November 2020 bis Februar 2021 - Online Befragung

Bis Ende Februar 2021 können Frauen die auf landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland leben und/oder arbeiten an der Befragung zur ihrer Lebens- und Arbeitssituation hier teilnehmen.

Die Befragung richtet sich an Betriebsleiterin, Ehegattin bzw. Partnerin, leitende Angestellte, Hofnachfolgerin oder Altenteilerin und dauert ungefähr 30 Minuten. Am Einfachsten geht es online, aber es ist auch möglich von dort eine Druckversion herunterzuladen und ausgefüllt per Post zurückzuschicken.

Frühjahr 2022 - Tagung "Frauen in der Landwirtschaft"

4. Internationale deutschsprachige Tagung "Frauen in der Landwirtschaft",
Veranstaltet von der Universität Bern (Schweiz)

Details siehe hier.

18. September 2020 - Vortrag von JL Pieper

13:30 bis 16:30: Vortrag im Rahmen der Sektionssitzung der Land- Agrar- und Ernährungssoziologie beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS): "Narrative sozialer Abgrenzung - Frauen in der Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Klimakrise und Existenzangst", JL Pieper

17. September 2020 - Workshop öga

11:00 bis 13:30: Workshop auf der 30. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Agrarökonomie (ÖGA): Die Lebenssituation von Frauen auf landwirtschaftlichen Familienbetrieben – Besteht agrarpolitischer Handlungsbedarf?
Z. v. Davier, S. Padel, A. Rovers (Thünen-Institut für Betriebswirtschaft, DE)
J. L. Pieper, D. Wicklow (Georg-August Universität Göttingen, DE)

21. Februar 2020 - Bundesministerin Julia Klöckner besucht Workshop der Landfrauenstudie in Ingelheim

Bundesministerin Dr. Julia Klöckner besucht Workshop der Landfrauenstudie in Ingelheim

Im Rahmen eines regionalen Workshops tauschten sich zwölf Frauen mit Bundesministerin Julia Klöckner über ihre spezifischen Herausforderungen auf den Höfen aus. Die Veranstaltung war Teil der aktuell laufenden bundesweiten Landfrauenstudie, die das Thünen-Institut für Betriebswirtschaft gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Soziologie Ländlicher Räume (Universität Göttingen) und dem Deutschen LandFrauenverband durchführt.

Der Workshop in Ingelheim am 06.02.2020 war einer von 12 regionalen Veranstaltungen mit Frauen, die mit unterschiedlichsten Aufgaben den Alltag auf landwirtschaftlichen Betrieben prägen. Bundesweit finden in diesem Rahmen aktuell weitere Workshops sowie zahlreiche Einzelinterviews statt. Deren Ergebnisse fließen in eine groß angelegte schriftliche Befragung ein, welche noch dieses Jahr starten wird.

Viele Themen bewegen die Teilnehmerinnen aktuell: Die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland und damit einhergehend die Frage, wer ihren Hof einmal übernehmen wird, die Erwartungen der Gesellschaft an die Landwirtschaft sowie die hohe Arbeitsbelastung auf den Betrieben aber auch die Sorge über eine existenzsichernde Versorgung im Alter. In der Diskussion mit Bundesministerin Klöckner wird deutlich, dass die Sorgen der Frauen in Rheinhessen auch deutschlandweit gelten. Sie wünschen sich besonders, dass ihre bedeutende Rolle auf den landwirtschaftlichen Betrieben sichtbarer wird und durch eine besser auf ihre spezifischen Anliegen ausgerichtete Agrarpolitik mehr Wertschätzung erfährt.

Das Projekt wird gemeinsam vom Thünen-Institut für Betriebswirtschaft und der Georg-August-Universität Göttingen, Lehrstuhl für Soziologie Ländlicher Räume, in Kooperation mit dem Deutschen LandFrauenverband (dlv) im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) durchgeführt.

Logos BMEL und ptble

22. Januar 2019 - Start der bundesweiten Studie

Studie zur Lebens- und Arbeitssituation von Frauen in der Landwirtschaft

Das Thünen-Institut für Betriebswirtschaft und die Universität Göttingen starten eine deutschlandweite quantitative und qualitative Untersuchung zur Lebens- und Arbeitssituation von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben.

Strahlende Gesichter in Berlin: Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert eine Studie zur Lebens- und Arbeitssituation von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben. Im Rahmen der Grünen Woche übergab Ministerin Julia Klöckner am 22. Januar 2019 die Förderbescheide an Prof. Dr. Claudia Neu von der Universität Göttingen, Dir. u. Prof. Dr. Hiltrud Nieberg vom Thünen-Institut für Betriebswirtschaft und an Brigitte Scherb vom Landfrauenverband, der die Studie initiiert hat.

In der Studie wird zum einen untersucht, wie sich die Lebens- und Arbeitssituation der Frauen in Betrieb, Familie und außerhalb des Betriebes darstellt, wie sich Erwerbssituation und Erwerbskonstellationen sowie Partnerschafts- und Generationenarrangements verändern und wie zufrieden die Frauen auf den Höfen sind. Zum anderen wird betrachtet, wie die Transformation in der Landwirtschaft und der Gesellschaft das Leben der Frauen auf den Betrieben in ländlichen Regionen verändert. Hier geht es um einen differenzierten Blick auf Herausforderungen und Belastungen, auch in Bezug auf die soziale Absicherung.

Die „Landfrauen-Studie“ wird sich auf selbständige Landwirtinnen, Betriebsleiterinnen, weibliche Altenteiler, weibliche mithelfende Familienangehörige und Partnerinnen von Landwirten mit und ohne außerlandwirtschaftliche Tätigkeit konzentrieren. In einer ergänzenden Untersuchung werden vertieft die Lebens- und Zukunftsperspektiven von jungen Frauen in der Landwirtschaft analysiert. Der Landfrauenverband unterstützt das Vorhaben aktiv durch die Vor-Ort-Organisation der Workshops, die Gewinnung von Interviewpartnerinnen und die gemeinsame Reflektion der Ergebnisse.